Großartiges Ergebnis der Solibrot-Aktion 2021

Trotz der Corona-Einschränkungen waren 30 Gruppen und Bäckereien während der Fastenzeit dabei. Durch den Verkauf der Solibrote sowie durch Spenden kamen 14.279 Euro zusammen. Das bundesweite Spendenergebnis ist enorm: 94.097 Euro für Frauenprojekte in Asien, Afrika und Südamerika. Der KDFB-Diözesanverband Augsburg hat entschieden, mit den Spenden-Geldern ein Projekt für Straßenmädchen in Kenia sowie den Kampf gegen Genitalverstümmelung in Mali zu unterstützen.
„Es ist ein unglaubliches Zeichen der Solidarität, dass trotz aller Einschränkungen durch Corona der Zuspruch und die Unterstützung so groß sind. Wir danken allen Beteiligten, den Bäckereien, Kundinnen und Kunden für den Kauf der Solibrote während der Fastenzeit sowie für ihre Spenden“, erklärt Diözesanvorsitzende Monika Knauer. „Dem Frauenbund ist es wichtig, besonders in Krisenzeiten wie Corona auch an diejenigen zu denken, deren Lebenssituation eher schwarz als rosig ist. Deshalb engagieren wir uns als Christinnen für eine gerechte Welt und wollen besonders Frauen helfen, damit sie neue Zukunftsperspektiven für sich und ihre Kinder entwickeln können.“
Während der Fastenzeit verkauften die beteiligten Bäckereien ein sogenanntes „Solibrot“. Dabei handelte es sich entweder um ein extra für die Aktion entwickeltes Brot oder um ein Brot aus dem üblichen Sortiment. Beim Kauf des Brotes wurden die Kinder um eine Solibrot-Spende in Höhe von 50 Cent (oder um einen selbstbestimmten Betrag) gebeten.
Bundesweit haben sich etwa 250 Zweigvereine, Gruppen und Einzelpersonen aus
13 KDFB-Diözesanverbänden beteiligt. Das Ergebnis ist die zweithöchste Summe seit Bestehen der Solibrot-Aktion. Die Kooperation mit MISEREOR wird auch 2022 mit einer weiteren Beteiligung des Diözesanverbandes Augsburg fortgesetzt.