Katholischer Deutscher Frauenbund
Katholischer Dt. Frauenbund Zweigverein Dießen
110 Jahre KDFB Zweigverein Dießen
Die Jubiläumsfeier findet am Samstag, 26. September statt. Beginn ist um 13.30 Uhr im Marienmünster mit einem Gottesdienst, anschließend Festnachmittag im Traidtcasten.

Klinik Diessen und Frauenbund Hand in Hand

« zurück

Der Diessener Frauenband ist bekannt für Frauen-Power und große Stärken. Eine davon ist die kulinarische Betreuung bei den eigenen Veranstaltungen. Mit diesem Know how haben die Diessener Frauen jetzt ein Symposium der Klinik betreut, die im ehemaligen Kloster der Vinzentinerinnen als Akutklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie seit Mai aktiv ist. Neben dem Klinik-Betrieb finden auch Fachveranstaltungen für Ärzte und verwandte Berufsbilder im benachbarten Traidtcasten des Diessener Kirchenzentrum statt, der mit seiner Infrastruktur für Ganztagesveranstaltung hervorragend ausgestattet ist.

Die Frauenbund-Frauen aus Diessen haben den über 120 Besuchern des Symposiums, die aus ganz Deutschland an den Ammersee gereist sind, die Kaffeepause nicht nur versüßt, sondern sie mit hausgemachten Köstlichkeiten regelrecht verführt. Die Begeisterung der Seminarbesucher gipfelte in wiederholten Besuchen des Büffets, das von Nuss-Schleifen über fruchtige Schnittchen bis zu mundgerechten Häppchen der hausgemachten Backkultur die Gelegenheit bot, von „fast allem“ zu kosten. „Die Auswahl ist sensationell“, schmunzelte Dr. Bert te Wildt, Chefarzt der Klinik, „und ließ sich von den Frauenbündlerinnen beraten, worauf er auf keinen Fall verzichten sollte, „lieber nur kleine Stückchen, dafür umso mehr“, lacht Resi Gerum, und legte die kleinen Sünden auf einen Teller.

Leitungsteam stellt sich vor

Beim September-Symposion hat sich das medizinische Leitungsteam der Klinik Kloster Diessen mit aktuellen Themen aus Psychosomatik und Psychotherapie vorgestellt: Timo Schiele, leitender Psychologe, startete mit dem Thema „Wie gut ist gut genug?“ über die Leistungsgesellschaft die permanente Selbstoptimierung fordert. Dr. Sabine Dornhofer, leitende Oberärztin, vermittelte Einblick in Entwicklung und Behandlung von Ess-Störungen. Celia Pirker, die stellvertretende leitende Psychologin der Klinik, referierte über die moderne Therapie von Trauma-Folgestörungen. In seinem Vortrag „Die dunklen Seiten der Seele“ gab Dr. Axel Müller, seit Juli Oberarzt in Dießen, einen Einblick in die stationäre Therapie von Persönlichkeitsstörungen wie Borderline- oder narzisstische Störungen. Chefarzt Dr. Bert te Wildt informierte abschließend über Internet- und Computerspielsucht, seinem Spezialgebiet „Verloren im Netz".

Bilder zum Thema sehen Sie unter Galerie vom 15. September 2018

Autor: Beate Bentele
15.09.2018
« zurück